Texter und Zeichner entwickeln die Bildergeschichte quasi Hand in Hand: Christopher Zimmer und Lukas Rapold beim Ateliergespräch. |
Lukas Rapold malt die leuchtend farbigen Bilder mit Farbstift. |
Greif zum Farbstift!
Ali hat es geschafft: Zusammen mit seinen Freundinnen und Freunden hat er seinen Traum verwirklicht. Der Flucht aus dem Container steht nichts mehr im Wege. Doch wie geht die Geschichte weiter? Was erleben Ali, Peterli, Arlette & Co. in der Freiheit? Zeichne oder male ein Bild und sende es uns bis am 20. Juli 2009 zu (Name, Alter, Absenderadresse nicht vergessen).
Sende dein Bild an: Coop, Kennwort: Kartoffelkonzert, Postfach, 4091 Basel.
Die Preise: Die 50 besten Zeichnungen werden mit dem Bilderbuch «Das Kartoffelkonzert» im Wert von rund 20 Franken belohnt. Die Zeichner der drei besten Werke können den Künstler Lukas Rapold zudem in seinem Atelier besuchen, mit ihm malen und sie erhalten ein Geschenk.
Die Macher des «Kartoffelkonzerts»
Lukas Rapold und Christopher Zimmer zeichnen und schreiben die Bildergeschichte für Kinder in der Coopzeitung.
Wenn ich eine typische Handbewegung machen müsste, dann wäre es diese», lacht Lukas Rapold und dreht einen Farbstift im Spitzer. Vor dem 42-jährigen Kunstmaler liegen drei Schachteln Farbstifte. Er legt den frisch gespitzten Stift zurück und greift nach dem nächsten. «Ich habe erst drei Bilder gemalt und der ist schon so kurz!» Er steckt den Stift trotzdem in den Spitzer und dreht wieder. Vor Rapold liegt eines der nächsten Bilder des «Kartoffelkonzerts», der neuen Bildergeschichte der Coopzeitung.
Normalerweise malt Rapold grössere Bilder – und nicht mit Farbstiften. Es sind abstrakte Bilder in Acryl, bei manchen Bildern ist die gemalte Leinwand zerschnitten und die Streifen sind neu verwoben. Doch Rapold kann auch anders malen. Figürlich, so, dass Kinder ihn verstehen. «Ich habe ein Kind in mir, deshalb zeichne ich auch gerne für Kinder», meint Rapold, greift zu einem tiefen Rot und koloriert den Bauch eines Peperoncinos. Der Peperoncino ist die Hauptfigur des Kartoffelkonzerts: Ali Peperoncino heisst er. Ganz unverhofft ist er in einem Abfallcontainer gelandet. Zum Glück ist er nicht allein: Im Halbdunkel des Containers trifft er eine ganze Reihe von Leidensgenossen. Die Morchel Kassandra zum Beispiel, aber auch Rüebli, Peterli und Kartoffeln. Für die Menschen sind sie nicht mehr viel wert. Doch gemeinsam bestehen sie das Abenteuer ihres Lebens.
Lukas Rapold zeichnet nicht nur Ali, Kassandra und Co, von ihm stammt auch die Idee zur Geschichte. Den Text dazu schreibt Christopher Zimmer. Er hat viel Erfahrung im Umgang mit Texten für Kinder: Der 48-jährige Autor hat sechs Fantasy-Romane, verschiedene Kindergeschichten und Bilderbücher geschrieben. «In einer Bildergeschichte sieht man meist vor allem die Bilder. Der Text ist aber genauso wichtig – auch wenn es nur wenige Zeilen sind. Er erzählt die Geschichte, aus der die Bilder entstehen.» Rapold nickt dazu: Die beiden begreifen sich als Partner in Sachen Kartoffelkonzert und entwickeln die Geschichte gemeinsam weiter.
Die Coopzeitung druckt jede Woche eine neue Folge der Geschichte. Wer eine Folge verpasst oder mehr über eine Figur wissen möchte, kann im Internet nachschauen: Unter www.coopzeitung.ch/kartoffelkonzert sind alle Folgen der Geschichte abrufbar. Klicken Sie dafür im Hinterhof auf dem Bildschirm einfach auf den Container, und schon gehts los. Dazu gibt es nach und nach Zusatzinformationen zu den Figuren. Einzelne Bilder lassen sich in unkolorierter Form als Datei herunterladen. Auf gutem Papier ausgedruckt eignen sie sich als Malvorlage für Kinder – so kann sich jedes Kind seinen Ali selbst ausmalen. Wie ein Profi das macht, sehen Sie diese Woche ebenfalls im Internet: Online haben wir ein Video versteckt, in dem Lukas Rapold zeigt, wie er malt und zeichnet. Finden Sie den Film.









